Die Einrichtung

Durch ein vielfältiges, gleichzeitig individuelles Konzept bietet Haus Vogelsang 34 erwachsenen Menschen nach krankheitsbedingten Krisen oder Klinikaufenthalten einen Lebensort, entweder in der Besonderen Wohnform Haus Vogelsang (14 Plätze) oder in einer der Wohngruppen (5 Wohngruppen mit je 2-5 Plätzen). Die tagesstrukturierende Beschäftigung findet u. a. in der Förder- und Betreuungsgruppe im Stadtteil Herdern statt. 

Unser Ziel ist es, durch Fachassistenz und Begleitung im Alltag Stabilität in der Gemeinschaft und im alltäglichen Leben zu ermöglichen. 

Haus Vogelsang ist Mitglied im Gemeindepsychiatrischen Verbund Freiburg. 


Alltag als Therapie

Alltag als Therapie ist das grundlegende Prinzip der Arbeit im Haus Vogelsang. Die Orientierung an der Normalität ist wichtig, Gruppen finden statt, um den Alltag besser bewältigen zu können. Vor dem Hintergrund der zum Teil vulnerablen Personengruppe, die im Haus Vogelsang lebt, wird sehr großen Wert auf einen wertschätzenden Umgang miteinander gelegt.

Die Ziele in der Assistenz werden gemeinsam besprochen, abgestimmt und regelmäßig gemeinsam überprüft. Die Tagesstruktur wird gemeinsam vereinbart, diese findet u. a. im Förder- und Betreuungsbereich statt, jedoch auch in der Besonderen Wohnform und den Wohngruppen. 

Alltag in der Besonderen Wohnform

Haus Vogelsang bietet alltagsstrukturierende Leistungen wie z. B. die Grundorganisation des Tages-, Wochen- und Jahresablaufs. Die Assistenzleistungen orientieren sich an den neun Lebensbereichen nach dem ICF-Manual und können in der Leistungsbeschreibung detailliert nachgelesen werden.

Die Assistenzleistungen sind vielfältig, individuell und beinhalten u. a. die Motivation der Tagesplanung und die Unterstützung im Bereich des häuslichen Lebens, bei Arzt- und Behördengängen, beim Richten der Medikamente, beim Einkaufen des täglichen Bedarfs, bei der Zubereitung von Mahlzeiten sowie im Hygienebereich. 

Des Weiteren können die Assistenzleistungen die Teilhabe an Stadtteilfesten, Kultur, Politik und Sportangeboten sowie den Erhalt von Angehörigenkontakten und die Pflege von Freundschaften umfassen. Ebenso können Assistenzleistungen bei der Nutzung des ÖPNV erfolgen. 

Darüber hinaus sind Individualleistungen in den Bereichen Arzt- und Therapiebegleitung, akute Unterstützung und Krise, Freizeitgestaltung oder zur persönlichen Lebensplanung möglich. 


Organisation und Trägerschaft

Haus Vogelsang ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH). Die Hauptverantwortung obliegt der Geschäftsführung. Die ehrenamtlich tätigen Gesellschafter sind beratend und bei finanziellen Angelegenheiten mitentscheidend tätig. 

Haus Vogelsang ist korporatives Mitglied der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) sowie der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Freiburg. 

Haus Vogelsang besteht seit dem Jahr 1976.

Der Trägerverein Therapeutisches Wohnheim Vogelsang e.V. übernahm 1987 aus der vorherigen Trägerschaft die bestehende Einrichtung. Die Umwandlung des Trägervereins in eine gGmbH erfolgte 2007. 

Die Finanzierung des Aufenthalts

Die Finanzierung des Aufenthaltes erfolgt über die Assistenzleistung der Eingliederungshilfe (SGB 9) und die existenzsichernden Leistungen (SGB 12).

Zwischen dem örtlich zuständigen Träger der Eingliederungshilfe unter Beteiligung des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg und dem Haus Vogelsang wird eine Ziel- und Leistungsvereinbarung erstellt, jährlich überprüft und genehmigt.

Angehörigenarbeit

Die Angehörigenarbeit stellt einen wichtigen und großen Anteil an der Arbeit im Haus Vogelsang dar. Häufig werden von den Angehörigen Erfahrungen mit einem erkrankten Familienmitglied gemacht, die belastend sein können. Haus Vogelsang bietet deshalb zum Austausch mit anderen Angehörigen und professionellen Mitarbeitenden eine regelmäßig stattfindende Gruppe außerhalb der Besonderen Wohnform an. Dabei werden die Themen von den Angehörigen festgelegt und besprochen. 

Das Team

Das Mitarbeiter/-innenteam setzt sich wie folgt zusammen: 

Diplomierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Arbeitserzieherinnen und Arbeitserzieher, Praktikantinnen und Praktikanten verschiedener Hochschulen und Ergotherapieschulen, Werkstudentinnen und Werkstudenten (Nachtbereitschaften), Hauswirtschaftsleiterin, Aushilfskräfte, Verwaltungsangestellte, Geschäftsführerin.

Es wird Wert auf eine fachlich kompetente und gut strukturierte Teamarbeit gelegt. Es finden regelmäßige Besprechungen des Teams statt sowie tägliche Übergaben. Interne Schulungen, externe Fortbildungen und Supervisionen stellen einen wichtigen qualitätssichernden Teil der Arbeit dar und dienen der Weiterentwicklung des Teams.

„Vertrauensvolle Beziehungen entfalten sich dort, wo man ihnen Raum gibt.“

Petra Reuter

Geschäftsführerin / Leiterin Besondere Wohnform
(Dipl.-Sozialpädagogin)

„Bei uns schafft keiner alles, aber gemeinsam schaffen wir es.“

Michael Schliesser

Generalbevollmächtigter der Geschäftsführerin / Leiter Förder- und Betreuungsgruppe
(Ergotherapeut)

„Lachen ist für die Seele wie Sauerstoff für die Lungen.“

Ariane Michael

(Dipl.-Pädagogin)

"Durch Ruhe und Entspannung schöpft man neue Energie"

Hauke Rötting

(B.Sc. Psychologie/ Heilerziehungspfleger)

„Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die uns Mut geben, nicht aufzugeben.“

Stephanie Hann

(Dipl.-Sozialpädagogin)

"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen."

Maike Dietrich

(Ergotherapeutin)

"Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen."

Ulrike Kohler

(Dipl.-Sozialarbeiterin)

„Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.“

Isabel Scherle

(B.A. Soziale Arbeit)

„Nur wer nicht sucht, ist vor Irrtum sicher.“ A. Einstein

Susanne Koriath

(Ergotherapeutin)

„Unterm Regenschirm lauf ich mitten durch Pfützen und tret auf Wolken.“ J.N. Santaeulalia

Lea Singer

(B.A. Heilpädagogin)

„Das Leben verbirgt viele Umwege in sich. Die Kunst besteht darin, dabei die Landschaft zu bewundern.“

Imke Muffler

(B.A. Soziale Arbeit)

"Wenn das Leben dir Zitronen schenkt – mach Limonade draus!“

Eva Armbruster

(Heilerziehungspflegerin)

"Wir müssen ja sowieso denken. Warum nicht gleich positiv?"

Selina Becker

(Sozialwissenschaftlerin)

„Wir können nicht alles tun, aber wir tun was wir können.“

Silke Freudenberg

(Hauswirtschaftsleiterin)

"In jedem Menschen ist Sonne - man muss sie nur zum Leuchten bringen."

Ulrike Hörsch

(Verwaltungsangestellte)

"Nimm Dir Zeit für die Dinge, die Dich glücklich machen."

Anja Singler

(Verwaltungsangestellte)